Home
Behandlung schwerer Formen der

Neurodermitis

Der Alltag von Patienten mit schweren Formen der Neurodermitis ist bestimmt durch häufig wiederkehrende Krankheitsschübe mit oft unerträglichem Juckreiz und schmerzenden Hautläsionen. Da Neurodermitis eine sehr komplexe Erkrankung ist, deren Ursachen bislang nicht vollständig entschlüsselt werden konnten, gibt es nach wie vor keine hundertprozentige Möglichkeit der Heilung. Die Therapie muss sich auf eine Linderung der Symptome beschränken. Bei schwerer Neurodermitis reichen äußerliche Behandlungen oftmals nicht aus. Dann werden Medikamente verabreicht, die systemisch, d. h. innerlich wirken. Diese Medikamente beeinflussen das Immunsystem und können dadurch den Entzündungsprozess abschwächen. Je gezielter man dabei in den Krankheitsmechanismus eingreifen kann, um so besser. Daher setzt man große Hoffnungen in die Entwicklung neuer, spezifisch wirkender Medikamente.

Dank wissenschaftlicher Fortschritte hat man inzwischen gute Kenntnisse darüber, welche Immunzellen an der Entstehung von Neurodermitis beteiligt sind und wie sie interagieren. Auf den folgenden Seiten wird allgemeinverständlich der Ablauf der Entzündungsreaktion bei Neurodermitis beschrieben und erklärt, welche Angriffspunkte sich daraus für die systemische Behandlung ergeben. Ein erstes spezifisch wirkendes Medikament ist seit Ende 2017 für die Behandlung schwerer Formen der Neurodermitis zugelassen. Weitere werden in den nächsten Jahren folgen.

Mit dieser Webseite und unserer neuen Broschüre möchten wir dazu beitragen, dass Sie die Hintergründe der Erkrankung Neurodermitis besser verstehen und dass betroffene Patienten nachvollziehen können, welches Therapiekonzept ihr Hautarzt zur Behandlung schwerer Formen der Erkrankung einsetzen wird.

 

Experteninterview

Forschung für Neurodermitispatienten

prof bieber

Ob es darum geht, eine Erkrankung besser zu verstehen, ein neues Medikament auf den Markt zu bringen oder Informationen über die Verbreitung von Krankheiten zu erhalten: Wissenschaftliche Studien sind für den medizinischen Fortschritt unerlässlich. Doch wie aussagekräftig sind die Ergebnisse solcher Untersuchungen? Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. sprach mit Professor Dr. med. Dr. ès sci. Thomas Bieber, Direktor der Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie am Universitätsklinikum Bonn, über klinische Arzneimittelprüfungen, wissenschaftliche Studien und eine neue Biobank.

Zum Interview (PDF)

Newsletter

Newsletter
mit dem Newsletter der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e.V.

Wir informieren Sie regelmäßig über interessante Themen und neue Broschüren, die Sie kostenlos bestellen können. Auch bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Erfahrung bei der Entwicklung und Verbesserung von Produkten einzubringen.

Aktuelle Pressemeldung

Die Entstehung des Juckens

Forscher finden neuen Behandlungsweg bei Neurodermitis

Bonn, 05.12.19 Neurodermitis ist mit drei Millionen Betroffenen in Deutschland eine der häufigsten chronischen Hauterkrankungen. Besonders belastend ist der Juckreiz, der auch in ekzemfreien Phasen nie ganz nachlässt. In den letzten Jahren haben Wissenschaftler immer mehr über die Ursachen herausgefunden. Die neuen Erkenntnisse ermöglichen einen neuen Ansatz zur gezielten Behandlung der Neurodermitis.

Read more ...

DHA auf Twitter

Cookies make it easier for us to provide you with our services. With the usage of our services you permit us to use cookies.